Weingut J. Hofstätter

Weingut J. Hofstätter

Weingut J. Hofstätter
Tramin

Geschichte:
Wer das Weingut Josef Hofstätters aufsucht, gerät mitten in den Dorftrubel von Tramin auf den großen Platz mit Rathaus, Bar und Kirche. Das Gut hat seinen Sitz in einem stattlichen Bau aus dem 16. Jahrhundert, der damals für das k.u.k. Postfahrunternehmen errichtet wurde und die Gaststätte "Schwarzer Adler" von Martin Foradoris Großtante Maria Hofstätter beherbergte. In deren Keller kelterte ihr Mann Josef seine ersten Weine.
Welch Potential in den Weinbergen des Gutes steckt, erkannte schon bald deren Neffe Konrad Oberhofer, der von 1942 an mit seiner Frau Luise das Sagen hatte. Als einer der Ersten in Südtirol trennte der Winzer das Traubengut der einzelnen Lagen bei der Lese und in der Kelter. So konnte er es der jeweiligen Qualität entsprechend separat ausbauen und nach den Weinbergen individuell benennen. Konrad Oberhofers Tochter Sieglinde heiratete im Jahr 1959 Paolo Foradori, Spross einer alteingesessenen Winzerfamilie mit hervorragenden Lagen auf der östlichen Seite des Etschtales.

Diese Weingärten werden seither zusammen mit denen rund um Tramin von dem mitten im Ort gelegenen Gut bewirtschaftet, das bis heute unter dem Namen des Gründers Josef Hofstätter firmiert.
Schon in den 60er Jahren machte das getrennte Vinifizieren einzelner Lagen den Ausbau der Keller
nötig. In den 90ern wurde es abermals zu eng. Das Problem löste Martin Foradori, der das Gut inzwischen von seinem Vater Paolo übernommen hatte, indem er den Keller in die Höhe wachsen ließ. Er brachte ihn in einem mit Holz umkleideten Weinturm unter, den er im Jahre 1997 in modernem Gewand direkt neben dem spätgotischen Kirchturm errichtete, dem weithin sichtbaren Wahrzeichen von Tramin. Aus einem gewagten Nebeneinander hat sich ein glückliches Miteinander gefügt. Das Wirtschaftsgebäude erweist dem Gotteshaus den gebührenden Respekt – und es manifestiert das Credo des Winzers, Neues mit Altem in einer zeitgemäßen Kultur der Weinproduktion zu verbinden.

Philosopie (Gedanken von Martin Foradori):
"Ziehe ich die Bilanz der letzten zehn Jahre, so kann ich sagen, daß sich der besondere Charakter der heimischen Rebgärten und Rebsorten in unseren Weinen widerspiegelt. Das Weingut Hofstätter kultiviert Südtirols bekannteste Sorten. Wir verfügen ja über das einmalige Privileg, beidseits der Etsch Weinlagen unser eigen nennen zu können. Aber gerade die Arbeit im Weinberg stellt ständig neue Herausforderungen an mich: Jahrzehntelange Monokultur hat die Böden ausgelaugt, ihnen das Leben geraubt – das Leben, das der Rebstock braucht, um gesund zu bleiben und seine volle Kraft zu entfalten. Und Kraft braucht er heute wegen des zu Extremen neigenden Wettergeschehens mehr denn je. Das "Terroir" wird neuerdings als Schlagwort viel bemüht, als handle es sich um eine feste Größe – aber es unterliegt genauso Veränderungen, die der Winzer bei seiner Arbeit im Weinberg vorausschauend berücksichtigen muß. Die elementaren Bedingungen für das Heranwachsen eines charaktervollen, unverwechselbaren Spitzengewächses wollen wahrgenommen, gepflegt und in Einklang gebracht werden. Nur so läßt sich in einem Weinberg, der längst Gutes hervorbringt, noch besseres Traubengut erzielen. Ich arbeite daran, ohne schon vorher im einzelnen zu wissen, wie die weltweite ökologische Herausforderung im kleinen Organismus eines Weingutes bestmöglich zu bewältigen ist. Ein gangbarer Weg wird sich finden, da bin ich ganz zuversichtlich!"

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