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Gewürztraminer Kleinstein 2014 Kellerei Bozen
Gewürztraminer Kleinstein 2014 Kellerei Bozen
Ab 15,79 EUR
newsletter September 2006
Haupttext

Liebe Weinfreunde,

sehr geehrte Kunden,

nach einem Sommer mit extremen Gegensätzen versöhnte uns ein wunderschöner Spätsommer bzw. Herbstbeginn. Die Natur erfreut unser Auge mit ihrem Farbenspiel und lädt uns ein, nochmals Sonne und Energie für den bevorstehenden Winter zu tanken.

Für viele Weinfreunde ist dies die Zeit, ihren Vorrat an kräftigen, voluminösen Rotweinen zu überprüfen und zu ergänzen. Deshalb machen wir in diesem newsletter den Südtiroler Blauburgunder und rote Cuvées aus Südtirol zum Thema.

Im Dezember setzen wir uns dann mit dem typischen Südtiroler Lagrein Dunkel und

mit Cabernets von südtiroler Rebanlagen auseinander.

In den südtiroler Weinbergen hat die wichtigste Zeit des Jahres begonnen, die Weinlese oder wie es in Südtirol heißt, das "Wimmen". Selbstverständlich ist es zu

jeder Zeit wichtig, die Arbeit im Weinberg auszuführen, die getan werden muss. Nur die Summe aller mit Engagement und Konsequenz verrichteten Aufgaben führt zur bestmöglichen Qualität. Die Lese selbst jedoch ist Lohn für ein Jahr an harter Arbeit und zusätzlich der Schlusspunkt einiger Wochen an spannender Erwartung. Denn

in den letzten Wochen vor der Ernte ist ausschließlich die Witterung der entschei-

dende Faktor. Der Weinbauer kann, außer den richtigen Zeitpunkt für die Ernte festzulegen, eigentlich nichts mehr tun.

In unserem Dezember-Newsletter erhalten Sie die ersten Informationen zum Südtiroler Weinjahrgang 2006.

Uns ist es wichtig noch anzumerken, dass Südtirol eine der wenigen Weinbau-

regionen ist, in denen die Lese ausschließlich per Hand erfolgt. Dies liegt bestimmt auch an der geologischen Beschaffenheit der Lagen. Ein wichtiger Grund ist jedoch, dass viele Kellereien großen Wert auf Qualität beim angelieferten Traubengut legen. Bei beschädigten Beeren, z. B. bei geplatzter Schale, kommt es häufig bereits während der Anlieferung zu unerwünschten Gärvorgängen, die sich negativ auf die spätere Qualität des Endproduktes auswirken.

Viel Spaß bei der Lektüre der folgenden Themen. Für Rückfragen stehen wir gerne

zur Verfügung. Ihr feed-back ist uns willkommen.

Vielen Dank für Ihr Interesse!

Ihr

Weinhandel Susanne Herold

Tel. 09572/6323

Fax 09572/6343

e-mail: susa.herold@vr-web.de

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Der Südtiroler Blauburgunder

Ca. 300 Hektar, also ungefähr 6% der südtiroler Anbauflächen für Rotweine, sind mit verschiedenen Spielarten der Blauburgunderrebe bestockt. Der Blau-

burgunder, französisch "pinot noir", italienisch "pinot nero", in Deutschland und Österreich als "Spätburgunder" bekannt, ist eine der ältesten Rebsorten der Welt. Die ersten Blauburgunderreben kamen in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts aus ihrer Heimat, dem französichen Burgund, nach Südtirol. Dort wurde dieser Wein bereits vor über 2.000 Jahren angebaut. Durch die hohe Anfälligkeit für Mutationen hat die Rebsorte im Laufe der Jahrhunderte viele Spielarten entwickelt, die ein breites Spektrum an Geschmacksnoten bieten.

Der "König unter den Weinen", wie der "pinot noir" immer wieder bezeichnet

wird, fühlt sich sehr wohl in Südtirol. Zu beachten ist allerdings, dass der Blauburgunder nicht nur König, sondern auch eine sehr launische Diva ist.

Dies beginnt bei der richtigen Bodenbeschaffenheit, der Art der Rebanlage und den klimatischen Verhältnissen. Auch die Arbeit im Weinberg nimmt beim Blauburgunder einen noch höheren Stellenwert als bei vielen anderen Traubensorten ein. Auch nach der Lese, also im Keller selbst, stellt die Traube höchste Anforderungen an die Önologen. Diese Ansprüche reichen letztendlich bis "ins Glas". Der Blauburgunder ist ein Wein, der "verstanden

werden will".

Südtirol besitzt zwar nicht die große Blauburgunder-Tradition wie andere Weinbaugebiete. Jedoch erzeugen einige Winzer Blauburgunder, die, reich an aromatischen Nuancen, mit guter Sruktur und ausgesprochener Eleganz, den Vergleich mit Spitzenprodukten aus den traditionellen Blauburgunder-

gebieten jederzeit standhalten und dies zu deutlich angenehmeren Preisen. Gerne stellen wir Ihnen drei dieser "pinot neros" vor.

Südtirol Vinschgau Blauburgunder Castel Juval, Weingut Unterortl

Verschiedene Blauburgunderspielarten aus den Weinbergen am Juvaler Hügel auf 630-700m bilden die Basis für diesen besonderen Wein. Die Ernte erfolgt Anfang Oktober bei sehr geringen Hektarerträgen von ca. 40hl.

Die Maischegärung erfolgt im Edelstahl mit Tresterbewegung und anschlie-

ßender Nachmazeration. Danach reift der Wein für mindestens 1 Jahr in kleinen Eichenholz- sowie großen Akazienholzfässern.

Dieser Vinschgauer Blauburgunder besticht durch seine frische rubin- bis granatrote Farbe und seine filigranen Aromen von Waldrüchten und Kirschen mit vornehmen, zurückhaltenden Noten vom Holzfass. Am Gaumen verwöhnen angenehm weiche, etwas sandige Tannine, die in einen eleganten, anhaltenden Ausklang münden.

Von diesem "Klasse-Wein" gibt es nur geringe Mengen! EUR 13,95

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Südtiroler Blauburgunder Barthenau Vigna S. Urbano

Weingut J. Hofstätter

Schon seit einigen Jahren behauptet der Barthenau Vigna S. Urbano in der internationalen Weinszene seinen Spitzenplatz als einer der größten und innovativsten pinot neros. Er ist das beeindruckende Ergebnis der wertvollen Cru-Lagen um das Weingut Barthenau in Mazon.

Nach kurzer, kühler Mazeration zur Verfeinerung des Fruchtbouquets, gärt der Wein zehn Tage lang bei konstanter Temperatur von 28°C. Der Ausbau erfolgt mind. 1 Jahr lang in Barriques und danach ein weiteres Jahr in großen, traditionellen Eichholzfässern.

Seine Farbe ist dunkel-rubinrot von enormer Konzentration. Das facettenreiche Bouquet lässt eindeutig den klassischen Burgunder erkennen: Sauerkirsche und Himbeere, zarte Vanilletöne und feine Gewürze. Am Gaumen präsentiert er sich gut ausbalanciert und überzeugt mit Eleganz,

und gut integrierten, harmonierenden, lange anhaltenden Tanninen.

EUR 34,90 / 0,75l-Flasche

Südtiroler Pinot Nero Schweizer, Franz Haas

Franz Haas' Kult-Pinot Nero "Schweizer" gedeiht auf nach Süden und Süd-

westen ausgerichteten Weinbergen zwischen 350 und 700m Höhe in Mazon, Pinzon und Glen. Die Böden sind zu einem Teil sehr kalk- und tonreich, zum anderen enthalten sie hohe Anteile an Porphyrsand. Die Erträge liegen unter 35hl / Hektar.

Die Gärung erfolgt in offenen Tanks mit regelmäßiger Maischebewegung, der restliche Ausbau in Barriques.

Der "Schweizer" hat eine rubin- bis kirschrote Farbe. Der junge Wein präsentiert sich mit Aromen von Himbeeren und überreifen Kirschen. Später treten Aromen von reifen Waldbeeren in den Vordergrund. Die Aromen-

vielfalt wiederholt sich am Gaumen, begleitet von Eleganz und Fülle sowie von wunderbar strukturierten, kernigen aber weichen Tanninen, die lange erhalten bleiben.

Der Gambero Rosso verlieh für den Jahrgang 2003 die höchste Auszeichnung, die "3 Gläser". EUR 31,00 / 0,75l-Flasche

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Rote Cuvées aus Südtirol

Euforius, Linticlarus, Cornelius, Mauritius, Coldirus und Yngram, Soma und Temperament - was sich hier wie ein Auszug aus einem Lateinlexikon liest, sind einige der neuen südtiroler Rotwein-Cuvées. Nicht nur wegen ihrer klingenden Namen mit meist römischen Wurzeln, werden sie immer häufiger zum Aushängeschild der neuen südtiroler Önologie.

Ursprünglich bildete meist die klassische Cabernet-Merlot-Mischung die Basis für die Südtiroler Rotwein-Cuvées. Schon bald hielt auch der autochtone Lagrein in Verbindung mit seiner "Neu-Entdeckung" Einzug in verschiedenste

Cuvée-Abfüllungen. Die wachsende Kreativität und der erweiterte Spielraum der Erzeuger lässt zusätzlich neu angepflanzten Sorten wie Petit Verdot, Syrah oder Malbec eine zunehmende Rolle spielen. Die neuen Cuvées werden so immer mehr zum Ausdruck der individuellen Weinphilosophie der einzelnen Kellermeister.

Cuvées haben in Südtirol eigentlich bereits eine lange Tradition. Beispiele hierfür sind der St. Magdalener und der Kalterer See. Allerdings werden hier die unterschiedlichen Rebsorten im Versatz angebaut und nicht, wie bei den

"neuen", erst im Keller assembliert.

Den Anfang bei den neuen Cuvées machte Mitte der 80er Josef Niedermayr in Girlan. Damaliges Ziel war, die jahrgangsbedingten Qualitätsunterschiede bei den einzelnen Rebsorten auszugleichen und einheitlich hohe Qualitäten zu erreichen. Dieses Ansinnen ist bestimmt noch präsent, gerät jedoch durch den Anpruch, in Südtirol internationle Spitzenweine zu erzeugen, etwas in den Hintergrund.

Abschließend können wir bestätigen, dass Kreativität, Erfahrung und Finger-

spitzengefühl einiger südtiroler Kellermeister die Angebotspalette des Weinlandes qualitätsmäßig wesentlich bereichert haben.

Im Folgenden ein paar schöne Beispiele aus unserem Keller:

Coldirus Palladium, K. Martini & Sohn in Girlan

Der Jahrgang 2004 dieses Lagrein-Cabernets erhielt 2006 bei der Douja d'Or in Asti, einem der wichtigsten nationalen Weinwettbewerbe ganz Italiens, die

höchste Auszeichnung, den "Oscar". Nur 3% der präsentierten Weine erreich-

ten diese begehrte Bewertung.

Die Kellerei produziert diese Cuvée bereits seit Jahren mit mindestens gleichbleibend hoher Qualität aus ca. 60% Lagrein und 40% Cabernet. In der Nase erfreut ein feiner Geruch nach Veilchen und Vanille. Den Gaumen umschmeichelt ein samtiger, ausgeprägter Körper mit langem Abgang.

Ein Wein von dem noch einiges zu hören sein wird, (jetzt noch) zu einem sehr angenehmen Preis . EUR 8,80 / 0,75l-Flasche

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Euforius, Josef Niedermayr in Girlan

Der Euforius setzt sich aus 50% Lagrein, 30% Cabernet Sauvignon und 20% Merlot zusammen. Die einzelnen Rebsorten werden getrennt im Edelstahl bei 14tägigem Maischekontakt vergoren und getrennt für mind. 12 Monate in Barriques ausgebaut. Die Jahresproduktion beläuft sich auf ca. 15.000 bis 17.000 Flaschen.

Ein Wein von tiefrubinroter Farbe mit intensiven Aromen von Waldbeeren und Weichselkirschen. Am Gaumen rund, voll und samtig mit harmonischem Zu-

sammenspiel aller Rebsorten und langem Abgang.

EUR 20,90 / 0,75l-Flasche

Mauritius, Kellerei Bozen

60% Lagrein und 40% Merlot werden im Edelstahl zehn Tage lang kontrolliert vergoren und dann mindestens zwölf Monate in Barriques ausgebaut. Die Jahresproduktion liegt bei ca. 10.000 Flaschen.

Der Mauritius präsentiert sich mit dunkelrubin- bis dunkelgranatroter Farbe.

Sehr vielschichtig in der Nase erinnert er an reife Früchte, Gewürze und Schokolade. Im Geschmack ist er konzentriert, fruchtig und samtig zugleich, mit schön eingebundenen Gerbstoffen und lang anhaltendem Abgang.

Ein Wein mit vielen Auszeichnungen, der selbst äußerst kritische Wein-

experten überzeugt.

EUR 21,20 / 0,75l-Flasche


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